SCHEMEN
Kinospielfilm, Historischer Spielfilm, Coming-of-Age Drama Drehbuch: Barbara Albert und Kathrin Resetarits nach einem Roman von Alissa Walser Regie: Barbara Albert
Wien, 1777. Maria Theresia Paradis, eine blinde Pianistin und Sängerin, soll von Franz Anton Mesmer, einem der berühmtesten, aber auch umstrittensten Ärzte seiner Zeit, geheilt werden. Als die Patientin tatsächlich ihr Augenlicht gewinnt, wird Mesmer aber nicht bejubelt, sondern als Scharlatan angefeindet – während Paradis ihre Virtuosität verliert. Schließlich muss sie sich entscheiden: für ein Leben als Normalsterbliche im Licht - oder ein Leben als Pianistin im Dunkel.
Als Projektentwicklung gefördert von ÖFI, FFW und MEDIA
RINGELSPIEL
Kinospielfilm, Liebeskomödie; Drehbuch: Nina Proll und Ursula Wolschlager (nach einer Idee von Nina Proll)
Betrogen, verlassen, gefeuert sucht die Schauspielerin Anna Trost bei Feuerwehrmann Christian. Nur das Timing ist schlecht, denn Christian hängt mit Herz und Hose noch zu sehr an seiner Ex-Frau Monika. Rund um die Liebesgeschichte von Anna und Christian sucht ein ganzes Ensemble nach Erfüllung in Liebesdingen und allen unerwarteten Twists zum Trotz werden sie – jeder auf seine Weise – am Ende fündig.
Als Projektentwicklung gefördert von FFW, ÖFI und MEDIA
KAVIAR
Kinospielfilm, Gangsterinnenkomödie; Drehbuch: Elena Tikhonova & Robert Buchschwenter
Nadezhda (40), eine in Wien lebende Russin, kennt den Oligarchen Sergej bis auf die Unterhosen. Als seine Übersetzerin hatte sie bisher auch hauptsächlich mit seinen Hodenproblemen zu tun. Jetzt geht es um Größeres: Er plant den Bau einer Villa auf der Schwedenbrücke im Herzen Wiens. Also macht sie ihn mit Klaus, dem Traum-Gatten ihrer besten Freundin Vera (31), bekannt. Mit seinen zwielichtigen Verbindungen zu Wirtschaft und Politik will Klaus Sergej bei der Realisierung des Projekts helfen – und ihn auch gleich bis auf die Unterhosen ausnehmen. Nadezhda und Vera bekommen Wind von der Sache und Ljubov, Nadezhdas Kindermädchen, die eigentlich Lukretia heißt und Tirolerin ist, überredet sie, Klaus’ korrupte Seilschaft auffliegen zu lassen.
Nicht alles verläuft nach Plan. Immer wieder stehen sich die Frauen mit ihren Launen und Spleens selbst und gegenseitig im Weg. Wenn jedoch drauf ankommt, halten sie nicht nur zusammen wie Pech und Schwefel, sondern sie verstehen es auch, ihre Schwächen – egal ob für Sex, Drugs oder Rock'n'Roll – als treffsichere Waffen einzusetzen.
Als Projektentwicklung gefördert von FFW, ÖFI und MEDIA
MIRIAM
Kinospielfilm, Buch & Regie: Lukas Miko
Stefan und Hannah ziehen mit ihrer Tochter Lena (9) endlich von Hannahs Elternhaus ins lang ersehnte Eigenheim. Auch Miriam (18), Stefans Verwandte, die Hannahs Vater pflegt, soll mit einziehen. Doch dann rastet Lena bei einem Wettkampf scheinbar grundlos aus. Hannah gibt Miriam dafür die Schuld und schmeißt sie hinaus. Was als Anfang neuen Familienglücks geplant war, wird plötzlich zu einer Zerreißprobe. Als sich endlich alles zu beruhigen und Miriam vergessen scheint, stirbt sie bei einem Autounfall nahe der Kleinstadt. Wen wollte sie treffen? Wer verheimlicht was vor wem? War Miriam vielleicht doch nicht Schuld an der Familienkrise? Und was, wenn Lena vom Tod ihrer geliebten Miriam erfährt?
Koproduktion mit Freibeuterfilm.
Projektentwicklung gefördert von ÖFI.
DER STAUBLESER
Ein Drehbuch von Josef Brainin
Er liest im Staub wie Geologen in Gesteinsformationen. Der lebensfrohe Wiener Antiquitätenhändler Alfred unterscheidet solange kaum zwischen schönen Gegenständen und schönen Frauen bis ihm Entscheidungen abverlangt werden, die er zuvor nie treffen musste. Eine verlassene Geliebte entfacht in einem Österreich des 21. Jahrhunderts eine immer noch erstaunlich wirksame antisemitische Kampagne gegen ihn, die ihn persönlich und wirtschaftlich bedroht. Gleichzeitig kommt er damit seiner jüdischen Identität näher als er ihr je war. Unvermutet findet er sich in dem immer noch verschworenen Nachkriegsdickicht von Raubkunst, wo er einem mächtigen Netzwerk in die Quere kommt, indem er ein 1938 geraubtes Gemälde wieder seiner rechtmäßigen Besitzerin zukommen lässt. Jetzt ist auch sein Leben in Gefahr. Für einen kurzen Moment erscheint Flucht eine Alternative. Doch Alfred nimmt den ungleichen Kampf mit Mitteln auf, derer er sich nicht für fähig gehalten hätte. Es gelingt ihm die Bedrohungen abzuwenden. Jetzt kann er sein Leben in seiner Stadt, in seinem Land leben.
Drehbuchentwicklung gefördert von ÖFI.
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